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Die Arbeitsbedingungen für Ärzte


Was verdient ein Arzt in Deutschland?

  • Die Einstiegsgehälter für Assistenzärzte an kommunalen Kliniken bewegen sich zwischen €39.192 p.a. in Ostdeutschland und € 41.040 p.a. in Westdeutschland. Die Durchschnittsgehälter für Assistenzärzte liegen bei zwischen 38.796 und 43.066 p.a. (Ost) und 42.210 und 52.200 p.a.(West). Fachärzte im Osten verdienen zwischen 50.694 und 60.888. Im Westen sind es zwischen 55.200 und 66.600 Euro. Private Kliniken orientieren sich an diesen Zahlen und weichen meist kaum davon ab.
    Quelle: Marburger Bund 2006

Wieviel bleibt davon Netto übrig?

  • Das hängt von Ihrem Familienstand, Kindern und Kirchenzugehörigkeit ab. Einen online Brutto-Netto Rechner finden Sie unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,223811,00.html.
    Die Mietpreise und Lebenshaltungskosten sind in Deutschland vergleichsweise niedriger als in den meisten anderen westlichen Staaten Europas.

Kann sich die Zusammenarbeit mit JOBMEDIX auf das spätere Gehalt auswirken?

  • In Deutschland ist das Gehalt der an Krankenhäusern angestellten Medizinern durch Tarifverträge geregelt. Eine Vermittlung über JOBMEDIX führt deshalb zu keinen anderen Gehalt. Im Gegenteil versetzt Sie die profesionelle Betreung durch JOBMEDIX und die konsequente Vorstellung bei mehreren Kliniken in die Situation, dass Sie unter mehreren Angeboten auswählen können.

Warum gibt es in Deutschland einen Ärztemangel?

  • Durch die demographische Entwicklung und die Regulierung der Arbeitszeit entsprechend der EU-Richtlinien fehlen Ärzte an vielen Kliniken in Deutschland. Erschwerend kommt dazu, daß viele Mediziner in den Universitätsstädten bleiben wollen.

Warum arbeiten die Kliniken mit JOBMEDIX zusammen?

  • Für die meisten Kliniken ist die Suche nach geeigneten Bewerbern sehr aufwendig. Stelleninserate sind teuer und oft erfolglos. JOBMEDIX wählt die Bewerber/innen gewissenhaft aus und stellt den Kliniken nur Interessenten vor, die dem jeweiligen Anforderungsprofil entsprechen. Wir betreuen die Bewerber bei der Beantragung aller Erlaubnisse wie der Visaerteilung, Aufenthaltserlaubnis und Arbeitserlaubnis bzw. stellen die entsprechenden Anträge mit Vollmacht der Bewerber. Für diese Leistungen, die alle auch im Interesse der Kliniken sind, bezahlen die Krankenhäuser an JOBMEDIX ein Honorar.

Warum sollte ich mit JOBMEDIX zusammenarbeiten?

  • JOBMEDIX hat Kontakte zu vielen Personalentscheidern in den Kliniken und organisiert für Sie mehrere Vorstellungsgespräche inklusive eventueller Hospitationen. JOBMEDIX unterstützt Sie bei der Beantragung aller nötigen Erlaubnisse. Darüber hinaus berät und coacht Sie JOBMEDIX während der gesamten Stellensuche. JOBMEDIX als profesioneller Berater wertet Sie gegenüber den Kliniken auf. Die Dienstleistung von JOBMEDIX ist für Sie kostenlos.

Sind die behördlichen Bedingungen für eine Arbeitsaufnahme in Deutschland überall gleich?

  • Im Prinzip ja, da das zugrundeliegende Gesetz, - die Bundesärzteordnung(BÄO), ein Bundesgesetz ist. In der Praxis unterscheiden sich die Verfahren in den einzelnen Bundesländern erheblich. Besonders für Ärzte, die von ausserhalb der EU kommen und eine befristete Berufserlaubnis aufgrund des bestehenden Ärztemangels(§10 BÄO) beantragen, gelten in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Bestimmungen. So wird in manchen Bundesländern eine Anerkennungsprüfung gefordert, die in anderen entfällt. Auch ist die personelle Ausstattung der Ämter in manchen Bundesländern derart schwach, daß eine Vermittlung in einem zumutbaren Zeitrahmen oft scheitert. Zum Beispiel war aufgrund von Personalsparmaßnahmen in einem Bundesland die zuständige Stelle in 2009 zwei Monate nicht besetzt, eine Vertretung erfolgte nicht. Zudem konterkarieren die in vielen Bundesländern geforderten Anerkennungsprüfungen das Ziel des Gesetzes den Ärztemangel zu beheben. So muß zum Beispiel ein Psychiater, der eine zweijährig befristete Berufserlaubnis für den Bereich Pschiatrie bekommen soll, in manchen Bundesländern eine Prüfung im Bereich Chirurgie ablegen. Dadurch steht er für die tägliche Arbeit nicht mehr zur Verfügung. und wird damit auch für die Kliniken uninteressant. Eine Vermittlung von nicht EU-Ärzten in sollen Bundesländern ist also nicht möglich.

    Fazit: In der Praxis hat die Auswahl des Bundeslandes eine entscheidende Bedeutung.

Bin ich als Mediziner in Deutschland willkommen?

  • Ja. Viele Menschen in Deutschland müssen lange warten, bis Sie vom Arzt behandelt werden. Gerade in den ländlichen Regionen gibt es wenig Ärzte. Jeder Arzt, der nach Deutschland kommt, ist deshalb willkommen. Außerdem genießen Ärzte in Deutschland das höchste Ansehen aller Berufgruppen.

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